Ein scheuer Begleiter heidnischer Götter

 

Über den ausgedehnten Wäldern kreist er - der Schwarzstorch Ciconia nigra. In  alten Buchenwäldern, durchzogen von Bächen, findet der scheue Storch Brut- und Lebensraum. Früher galt er als Begleiter Odins und Verkünder von Krankheit und Unheil. Heute zeichnet er naturnahe Landschaften aus. 



  

Sensibel und ruhebedürftig


Anders als sein weißer Verwandter hält sich der Schwarzstorch vom Menschen fern. Er brütet und lebt gut versteckt in großen, unzerschnittenen Waldgebieten. In alten Laubbäumen baut der Schwarzstorch sein ausladendes Nest. Gegenüber Störungen durch den Menschen reagiert er sehr sensibel. Rund um bekannte Nester werden daher Horstschutzzonen eingerichtet. In Bächen und auf Feuchtwiesen sucht er nach Nahrung. Insekten, Frösche und Fische stehen auf dem Speiseplan.  

 
  

Wandern und bauen


Von März bis April kehren die Schwarzstörche aus ihren Überwinterungsgebieten in Afrika südlich der Sahara zu uns zurück. Meist treffen die Männchen zuerst an den angestammten Brutplätzen ein. Ist noch kein Nest vorhanden, beginnt der Storch sogleich mit dem Nestbau. Kommt schließlich auch das passende Weibchen hinzu, markiert das Storchenpaar mit Schauflügen das Brutrevier. Nach der Jungenaufzucht verlassen die Vögel bereits von August bis September das Gebiet, wo sie flügge geworden sind. Die Altvögel beginnen zumeist erst etwas später mit dem Zug in die Überwinterungsgebiete.

 
         

 



































































































































































































































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Aktualisiert am:

16.11.2019



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