Hochspannungsleitungen
Beim Weißstorch sind Unfälle an Hochspannungs-Freileitungen die häufigste Todesursache. Durch Kollision mit Stromleitungen werden etwa 16% schwer verletzt oder getötet. Etwa 84 % werden durch Stromschlag getötet.
Berührt ein Vogel zwei Drähte einer elektrischen Freileitung, die unterschiedliche Spannungen führen, kommt es zum Stromfluss durch seinen Körper und schwerste Verbrennungen und Lähmungen führen dann zum Tode.
Trotz eingebauter Distanzstücke (Kettenverlängerung) und Andreaskreuzen verunfallte der Storch indem er einen Erdschluss einleitete
Die Büschelabweiser stellen keinen Schutz dar. Der Storch setzte sich dazwischen und leitete einen Erdschluss ein.
Die „Mastsicherung“ erfolgte in beiden Fällen nach dem nicht mehr gültigen Maßnahmeplan von 1991. Die Netzbetreiber bestehen bisher auf Bestandsschutz für diese alten, nicht mehr zulässigen Maßnahmen. Jetzt gilt die VDE-Anwendungsregel von August 2011.
http://www.natur.de/de/20/Todesfalle-Stromleitung,4,0,1723.html
http://www.vogelschutzwarten.de/freileitungen.htm
Schon mehrere Tiere verunglückt –
Storchenfamilien wohnen auf Strommasten gefährlich
