Als Thermik bezeichnet man die warmen Aufwinde, die der Storch für seinen Langstreckenflug ins Winterquartier nutzt.

Um die großen Entfernungen auf dem Zug von durchschnittlich 150 - 300 km täglich zurücklegen zu können, nutzen Störche Thermiken. Sie nutzen warme Aufwinde  und lassen sich ohne Flügelschlag in große Höhen tragen, um zum Fuß eines neuen Aufwindes zu gleiten.

Fehlende Thermik ist ein Grund, warum Störche nicht direkt über das Mittelmeer nach Afrika fliegen. Die riesige Wassermasse des Meeres erwärmt sich bei Sonneneinstrahlung viel langsamer als das Festland, deshalb bildet das Mittelmeer für die ziehenden Störche eine unüberwindliche Barriere. Nur in Einzelfällen gibt es Storchenzug über Sizilien nach Tunesien.

Ein Weißstorch fliegt bis zu 10 Stunden amTag und kann in Europa 200 km pro Tag und in Afrika über 300 km pro Tag zurücklegen. 

Etwa vier Stunden nach Sonnenaufgang steigen die ersten Vögel in die Luft.Nach ca. einer halben Stunde haben die Störche durch die aufsteigende Luft der Thermik die optimale Höhe erreicht. In einer Höhe von 700 m verlassen sie die Thermik und lassen sich gleiten. Dabei erreichen sie eine Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h. Sie segeln bis auf eine Höhe von 450 m hinab, um erneut in einer Thermik hochzukreisen. Unter günstigen Umständen fliegen die Störche 7 bis 8 Stunden am Tag. So legen sie maximal Strecken von 500 km zurück..   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Aktualisiert am:

16.11.2019



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