Aktualisiert am:

 

26.01.2023

 

 


Die Beringung


Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden Vögel beringt. Damals war dies zwar nicht so oft der Fall wie heute, aber man gewann dadurch bereits erste wichtige Daten über Vögel.


Auch heute noch werden durch die Beringung wichtige Informationen über Vögel gewonnen z.B. über ihr Zugverhalten, die Populationsbiologie, Habitatnutzung, Verhaltens-ökologie, Soziologie, bevorzugte Lebensräume (wichtig für die Ausweisung von Naturschutzgebieten!) uvm.


Die Vogelberingung ist dabei kein Tierversuch oder dient nicht einer wissenschaftlichen Untersuchung, sondern sie ist eine Arbeitsmethode um Vorgänge in der Natur zu erforschen.


Die Vögel dürfen dabei nur von Leuten beringt werden, die eine „Beringererlaubnis“ besitzen.


Diese Erlaubnis erhält man, wenn man erfolgreich an einem Seminar der in jeweiligen Bundesland zuständigen Vogelwarte teilnimmt und Praxiserfahrungen mit einem erfahrenen Beringer oder einer erfahrenen Beringerin vorweisen kann.



Die Storchenberingung:


Die Störche werden in einem Alter von ca. 3-6 Wochen beringt. Altstörche hingegen werden nur dann beringt, wenn sie keinen Ring an haben und z.B. durch eine behandlungsbedürftige Verletzung oder Krankheit eingefangen und behandelt werden müssen.


Bis zum Jahr 2001 wurden kleine Blechringe oberhalb des Fußes der Störche angebracht, welche aber schwer abzulesen waren.


Seit 2001 werden Plastikringe, die sogenannten ELSA-Ringe, oberhalb des Intertasalgelenkes angebracht, welches oftmals mit dem Knie des Storches verwechselt wird, jedoch in Wirklichkeit dessen Ferse ist.























 

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