IG Storchenschutz Markoldendorf stellt sich vor

 

 

Liebe Storchenfreundinnen und Storchenfreunde,

 
 

Die Storchenfreunde haben sich vordergründig aufgrund der Geschehnisse um das Markoldendorfer Storchenpaar Tristan und Isolde im Jahr 2015 zusammengefunden. Es soll damit Storchenfreunde, die sich im Storchenschutz engagieren möchten oder für Storchbeobachtungen begeistern, die Möglichkeit eröffnen, sich zu informieren und auszutauschen.

Die Storchenfreunde aus Markoldendorfer und Umgebung streben neben dem Storchenschutz der Region in erster Linie auch die Entfernung des Drahtgitters von der Kreuzblume der Martinskirche an, damit Tristan und Isolde, aber auch jedes andere Storchenpaar dort wieder ein Nest bauen, ihre Brut verrichten und die Storchenküken zur Freude Aller, aber auch der Störche selbst gefahrlos aufziehen kann.

 

2015 fürchtete die Kirche um die Stabilität der Kreuzblume und ließ eine Statikprüfung im Rahmen der Verkehrssicherheit durchführen. Gravierende Schäden konnten nicht fündig gemacht werden. Das Nest hätte noch einige Jahre dort verbleiben können.  Bei Überprüfung des Storchennestes durch einen Storchenvater aus einem Nachbarort der Region erklärte man dieses für instabil und ordnete den Abriss mit Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises an.   

 

Hier wurde in übelster Weise gegen das Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege(Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) §§ 39 und 44 verstoßen.

 

Eine Abstützung des Nestes hätte das ganze Problem sicher auch für die Störche einfacher lösen können.


Statt dessen versucht man nun mit einem für die Tiere gefährlichen Drahtgitter die Störche vom Nestbau abzuhalten. 

  

Die Störche, die bereits mit dem Ausbessern ihres Nestes begonnen hatten wurden tagelang dermaßen durch den Nestabriss gestört, und wußten nicht, wo sie ihr neues Heim errichten sollten. Manche Tage versuchten sie an drei Stellen gleichzeitig ein neues Nest neu zu errichten.

 

Immer wieder hielten sie dabei an ihrem Ursprungsort, der Kirche in Markoldendorf fest und errichteten sogar auf dem angebrachten Drahtgitter der Kreuzblume schließlich ihr neues Nest. Eine ungeheure Kraftanstrengung für Tristan und Isolde, die im Jahr 2014 im jetzt entfernten Nest ihre Jungen erfolgreich aufzogen.

 

Durch Sturm Niclas wurde der Bau des neuen Nestes gestoppt und beide zogen sich auf ihren Winterhorst bei Ellensen zurück. Die Eiablage stand kurz bevor und so verblieben sie nach Niclas auf dem Ellensener Horst, wo seit 02.04.2015 gebrütet wird.


Mittlerweile hat es sich unter Störchen herumgesprochen, dass der Kirchturm ein idealer Nistplatz ist und man von dort eine super Aussicht hat. Immer mehr Störche, die aus ihren Winterquartieren zurückkehren, suchen überfliegen auch Markoldendorf  und versuchen diesen begehrten Platz zu erobern. Das führt dazu, dass es immer mehr Storchenkämpfe um diesen begehten Platz auf der Martinskirche gibt.

Das einst von Martin und Adele und später von Tristan und Isolde genutzte Nest wurde mittlerweile von Dohlen im Jahr 2016 vollständig abgetragen und für den eigenen Nestbau verwendet. Trotzdem verteidigen Tristan und Isolde vehement den einst von ihnen genutzen Platz auf der Kreuzblume der Martinskirche. Es ist damit zu rechnen, dass auch inden Folgejahren immer mehr Störche in unsere Region zurückkehren und um den Platz auf der Kreuzblume kämpfen. 

 

Da das Drahtgitter um die Kreuzblume eine dauernde Gefahr auch für anderen interessierten Störche bedeutet, kämpfen die Storchenfreunde für das Entfernen des Drahtgitters. Eine mögliche Nisthilfe auf der Kreuzblume der Martinskirche in Markoldendorf würde den Störchen den Nestbau erleichtern und sicherer gestalten.  

Das 2013 von Martin und Adele errichtete Storchennest galt fast 2 Jahre als höchstgelegenes Storchennest Deutschlands. Es gab dem Ort ein besonderes Image und war von weither für jedermann sichtbar.
 

 

Markoldendorf wurde über Nacht durch Martin und Adele weltbekannt und der Storchentourismus im Ort begann zu boomen. Selbst ein Radsportverein aus dem Rheiland nahm die Tour zumMarkoldendorfer Storchennest auf. 2014 wurden das Paar von Tristan und Isolde abgelöst, die dort oben erfolreich zwei Junge zur Welt brachten.

Tristan und Isolde besuchen mittlerweile über 2 Jahre ihren Kirchturm, wohl in der Hoffnung, dort wieder ihr Nest errichten zu können. Ersatzhörste wurden von Tristan und Isolde nicht angenommen.


Ein  Storchenpaar, das 2014 in Ellensen brütete, musste sich in 2015 Tristan und Isolde in einem heftigen Storchenkampf geschlagen geben und fand in Wolbrechtshausen eine neue Bleibe, verjagte aber dort das dortige Storchenpaar aus 2014, das keinen Ersatzhorst vorfand. Wo es letztendlich untergekommen ist, kann nicht ermittelt werden, da beide Störche unberingt sind.


Die Storchen- und Vogelfreunde aus Markoldendorf und Umgebung, aber auch aus anderer Regionen und Länder bitten den Kirchenvorstand Markoldendorf, mit den Störchen, aber auch anderen an der Kirche interessierten Vogelarten wie Schleiereule, Fledermaus und Turmfalke Erbarmen zu haben und das Vogelfang-Drahtgitter zu entfernen, sind doch vor Gott alle Geschöpfe gleich.

 

 

 


Unser Selbstverständnis

 

Der Freundeskreis Markoldendorfer Storch ist eine Interessen-gemeinschaft (kein Verein, keine Partei, o.ä.) von Menschen ganz unterschiedlicher Natur, wie sie verschiedener nicht sein können.  

Zu unseren Leitbildern und -prinzipien gehören:

 

 

  • Liebe zur Natur und - was in einer globalisierten Welt um so wichtiger wird - zu unserer Heimat
  • wir sind freundlich zu allen Menschen und pflegen unsere internationalen Kontakte
  • wir sind kreativ und manchmal auch anders
  • wir wollen etwas gestalten, wenn nötig verlassen wir alte ausgetretene Wege
  • wir denken ganzheitlich und bis zum Ende
  • unser Netzwerk bietet enorme Chancen an Kompetenzen und Stärken, die wir nutzen und zur Geltung bringen wollen
  • Offenheit, Transparenz und Fairness
  • nachhaltige hohe Qualität in Umgang und Ergebnissen
  • Jede/Jeder leiste einen Beitrag zur Gemeinschaft nach ihrem/seinem Können und Vermögen.
  • auf dass unsere Gemeinschaft wachsen und gedeihen möge.

 

 

Chronik

 

 

2015  

Abriss des Storchennestes auf der Martinskirche


Kirche in Markoldendorf lässt Storchennest von der Kirchturmspitze entfernen. Bürger erstatten ANZEIGE gegen Unbekannt.  

 

http://www.hna.de/lokales/northeim/dassel-ort93126/abbau-storchennest-fuehrt-anzeige-4823052.html      

 

  

https://www.leinetal24.de/lokales/einbeck/schutzmassnahme-markoldendorf-deshalb-mussten-verantwortlichen-umgehend-handeln-4811019.html 


https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/kirchturm-storchennest-markoldendorf-fall-polizei-4825605.html 


https://www.einbecker-morgenpost.de/dassel/nachricht/markoldendorfer-stoerche-lassen-sich-nicht-abschrecken.html

 


 

PETITION  UNTERSCHREIBEN!!!  

 Ein Storchennest für Tristan und Isolde

 

Diese Petition 

https://secure.avaaz.org/de/petition/Kirchenvorstand_Markoldendorf_Entfernt_das_Drahtgeflecht_und_lasst_die_Stoerche_nisten/?copy

richtet sich an  den Kirchenvorstand der Emmaus Kirchengemeinde Markoldendorf  

Weshalb dies wichtig ist

 

Tristan und Isolde - seit 2014 nisten sie erfolgreich auf der Kreuzblume des Kirchturms der St-Martinskirche Markoldendorf.  

 

Wie stolz waren ALLE Markoldendorfer 2013, als Storch Martin begann sein Nest auf der Kirchturmspitze zu bauen und dort mit der Brut begann. Welch ein Schauspiel, wie die Störche ihr Nestmaterial auf  die Kreuzblume des Kirchturms transportierten und ein Nest daraus formten.

 

Viele Touristen zog es nach Markoldendorf, nur um den Störchen zuzuschauen und einmal in ihrem Leben das zu der Zeit noch als weltweit höchste Storchennest gesehen zu haben.

 

Auch auf dem Gemeindebrief der Kirchengemeinde wurde es abgelichtet unter der Überschrift "Gemeinsame Sache" 

 

2015 auf einmal die Wendung! Statikprüfung und Abriss des für instabil erklärten Nestes, auf dem 2014 noch 2 Jungstörche erfolgreich ihre Flugübungen absolvierten, ohne dass auch nur ein Zweig herunterfiel. 

 

Auch wenn mehrfach betont wird, dass die Kreuzblume beschädigt werden könnte und "kleine Ãste" von oben hinunter stürzen könnten, können viele Markoldendorfer, Storchenfreunden und Storchenfachleute das nicht nachvollziehen, weshalb es den Störchen versagt wird, dort oben weiterhin zu nisten. 

 

Nest wegnehmen okay, aber um Himmels willen, lasst sie doch ein neues Nest bauen. Es stört niemanden und angegriffen, war das Mauerwerk der Kirche laut Berichten auch nicht.  

 

Gebt den Störchen ihren Nistplatz wieder - Tristan und Isolde sind doch schon ein kleines Wahrzeichen von Markoldendorf geworden!!!!!!

Das angebrachte Drahtgitter muss wieder entfernt und die Kreuzblume in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden.

 

Die Störche sollen nicht mehr am Nestbau gehindert werden. 

 

 

 

 

3.766 Unterzeichner. Helfen Sie uns 5.000 zu erreichen!

             Dazu einfach den Link anklicken und unterschreiben         

https://secure.avaaz.org/de/petition/Kirchenvorstand_Markoldendorf_Entfernt_das_Drahtgeflecht_und_lasst_die_Stoerche_nisten/?copy

 

 

2014  

Kein Feuerwerk auf Marktplatz in Markoldendorf

Sat 1 regional - Zu laut für die Störche: Kein Feuerwerk auf Marktplatz in Markoldendorf


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



Sat Regional - Nestraub Tristan & Isolde 13.02.15


 

NDR N3 - Nestraub Tristan & Isolde 13.02.15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





















 

 

 


Aktualisiert am: 28.08.2019



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