Besucher der Webside


580034

 


 Schreit-, Stelz- oder Storchenvögel
Wissenschaftlicher Name: Ciconiiformes

Die Schreitvögel sind eine Ordnung der Neukiefervögel 

https://www.youtube.com/watch?v=P_aa-BRuugU

  

Zu den Schreitvögeln gehören 125 Arten. Merkmal dieser Vögel sind vor allem die langen Beine, aber auch die langen Hälse. Obwohl man bei den Beinen ja nicht wirklich von Beinen reden kann. Denn etwa die Hälfte ist genau genommen der Fuß. Das "Kniegelenk", das nach hinten zeigt, ist in Wirklichkeit ein Fußgelenk, das man mit unserer Ferse vergleichen kann.Die Schreitvögel sind weltweit vertreten. Nur in den polaren und subpolaren Regionen fehlen sie. Die meisten Arten bevorzugen als Lebensraum Süßgewässer. Viele Arten fischen und brüten jedoch an den Meeresküsten.


Wie ihre Name schon sagt, schreiten diese Vögel in Feuchtgebieten umher, auf der Suche nach Ihrer Nahrung. Die Nahrung besteht aus Weichtieren, Insekten, Krebstieren, Fischen, Lurchen, Kriechtieren und Kleinsäugern.

  

Ab März ist die Gelegenheit Weißstörche während der Nahrungssuche zu beobachten. Ab Mai ist der Nachwuchs am Horst hungrig und die Altstörche halten sich den ganzen Tag in ihrem Revier zur Nahrungssuche auf. Hauptsächlich sind Weißstörche auf Feldern in der unmittelbaren Nähe zum Horst zu sehen. Ganz besonders dann, wenn die Felder frisch gemäht oder gepflügt wurden. Beutetiere werden aufgescheucht und haben keinen Schutz vor den Jägern mit den roten Beinen.  


Mit heftigem Flügelschlag wird auch schon mal dem flüchtenden Beutetier hinterher gejagt. Wenn die Beute erst einmal fixiert ist, bleiben die Jäger regungslos stehen und schnappen im richtigen Moment zu. Mäuse werden an den Ausgängen ihrer Gänge erwartet. Dazu bleibt der Storch regungslos stehen und wartet auf seine Beute.

 

In Gebieten mit mehreren Nestern ist zu beobachten wie sich mehrere Weißstörche auf einem Feld zur Jagd „treffen". Die Nahrung der Störche fällt sehr unterschiedlich aus. Kleine Nagetiere wie Mäuse, Insekten, Regenwürmer, Frösche und Fische gehören ihrem Speiseplan.

 

Je nach Witterung und örtlichen Gegebenheiten kann die Vielfalt der Nahrung stark eingeschränkt sein. Dies kann unter Umständen dafür sorgen, dass die Jungstörche nicht ausreichend gefüttert werden können. Ganz besonders in den ersten Wochen benötigen Jungstörche kleine Weichtiere wie beispielsweise Regenwürmer. Erst nach und nach können die Jungstörche kleine Mäuse o.ä. annehmen.

 

Störche gehen bis zu 10 Km Umkreis auf Nahrungssuche.

 

Ein Brutpaar benötigt ein etwa 200 ha großes Nahrungsgebiet im Umkreis des Horstes. Er benötigt pro Tag ca. 500 g Nahrung für sich selbst und bis zu 1200 g pro Jungstorch. Der erwachsene Storch kann im Ernstfall bis zu zwei Tage ohne Nahrung auskommen, nicht seine Jungen.

 

Während der Brutzeit entfernen sich die Eltern max. zwei Kilometer vom Nest.  

 

An besonders heißen Sommertagen bekoten Weißstörche ihre Beine. Dadurch erhalten sie durch die Verdunstung deutlich mehr Kühlung. In regelmäßigen Abständen wiederholen sie dies und es entstehen die weißen Storchenbeine. Ein Passant sprach mich an und meinte mit einem großen Lächeln im Gesicht, dass der Storch weiße Strümpfe anhabe.




















































































































































 

 

Aktualisiert am: 


22.12.2020